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Wer schön sein will, soll cremen müssen! Für Cremes, Packungen und Shampoos investieren die Bundesbürger jährlich mehrere Milliarden Euro. Pflegewirksame Substanzen darin sind vor allem hochwertige Öle, Vitamine, Fruchtsäuren, Proteine oder auch Zucker. Am teuersten und ohne Effekt auf Haut und Haar ist häufig der Parfümzusatz. Deshalb erzielen in Tests billigere Produkte oft gute Ergebnisse.

 Kühlschrank auf

Statt in die Drogerie könnte man auch in die Küche gehen, denn dort steht alles, was Haut und Haare brauchen, preiswert und natürlich gut. Für fülliges und glänzendes Haar beispielsweise kann man eine Mixtur aus 1 Esslöffel Olivenöl, 1 Eigelb, 2 Esslöffel Zitronensaft und 1 Schnapsgläschen Bier 15 Minuten einwirken lassen. Danach die Haare wie gewohnt waschen. Gegen fettige Haut hilft eine Gesichtsmaske, hergestellt aus 2 Esslöffeln Olivenöl mit 2 Esslöffeln Gurkensaft und einem Eiweiß. Nach 30 Minuten mit lauwarmem Wasser wieder entfernen. Und für zarte, weiche Hände sorgt ein Bad in lauwarmen Speiseöl.

Von innen für außen 

Die Palette der „Küchenkosmetik“ könnte beliebig erweitert werden. Sie wirkt jedoch – wie alle Kosmetik – stets nur oberflächlich. Weder Fältchen noch Zellulitis kann man wirklich verschwinden lassen. Die nachhaltigere Schönheitswirkung haben Obst, Gemüse, Pflanzenöle, Milch und Eier, wenn sie gegessen werden. Haut und Haar brauchen deren Vitamine und alle anderen Nährstoffe von innen als Hilfe zur Selbsthilfe, um ihre Zellen selbst pflegen und erneuern zu können. Einfach schön ist darüber hinaus, wenn es gelingt, die unauslöschlichen Spuren des Lebens und des Alterns gelassen zu akzeptieren.

Autorin: Brigitte Neumann